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ABENDLANDSCHAFTEN

Flüchtlingsquartiere befinden sich in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, meist am Stadtrand oder in der Nähe von Waldgebieten. Der Ethnologe und Anthropologe Marc Augé spricht von „Nichtorten“. Menschen werden auf Orte verteilt, deren räumliche und soziale Struktur auf Nicht-Aktivität, auf Warten und Ausharren, ausgerichtet ist.

Das Video zeigt 3 verschiedene Orte aus der Sicht des Subjekts, dem Nachtspaziergänger, aufgenommen. Es handelt sich um Orte, die die Umgebung und Wege rund um Asylunterkünfte zeigen. Die Schritte des Spaziergängers, der O-Ton der Umgebung und die Stimme eines Asylheimbewohners begleiten die Videoprojektion akustisch.

Jahr/year: 2010-2012
Dauer/Duration: 7 Minuten 21 Sekunden, Loop
Stimme/Voice: Naim S.
Technik/Technic: mini DV, 4:3
Kamera & Ton/Camera & Audio: Christina Werner

 

The work focuses on asylum seekers and their social invisibility in Germany. Refugee homes are located mostly in the suburbs or near forests. In this context the ethnologist and anthropolist Marc Augé created the term „non places“.

The video shows three different places recorded from the nightwalkers subjective view. It present places and paths around refugee homes. You hear the nightwalkers steps, surrounding noises and a voice from a refugee.